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1. Runde 07.11.2009 |
|
vs | Rheintal |
3.5:0.5 | Spielbericht |
Romanshorn |
vs | Chur |
0.5:3.5 | |
Gonzen |
vs | Degersheim |
1.5:2.5 | |
Prättigau spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Dönni Fredi |
1951 | vs |
Jin Fabian |
1443 | 1:0 |
Würth Thomas |
1903 | vs |
Rohner Cedric |
1651 | 1:0 |
Grob Harry |
1716 | vs |
Rohner Celine |
1447 | 1:0 |
Schärli Stefan |
1520 | vs |
Rohner Nadine |
1370 | remis |
2. Runde 21.11.2009 |
Chur |
vs |
Flawil |
0.5:3.5 |
Spielbericht |
Prättigau |
vs |
Romanshorn |
3.5:0.5 |
|
Rheintal |
vs | Gonzen |
1.5:2.5 | |
Degersheim spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Wyss Peter |
1905 |
vs |
Dönni Fredi |
1917 |
remis |
Brunold Fabian |
1411 |
vs |
Grob Harry |
1731 |
0:1 |
Bischofberger Dario |
1388 |
vs |
Schärli Stefan |
1520 |
0:1 |
Jenny Valentin |
1344 |
vs |
Kurz Stefan |
1583 |
0:1 |
3. Runde 12.12.2009 |
Flawil |
vs |
Prättigau |
2.5:1.5 |
|
Gonzen |
vs |
Chur |
3:1 |
|
Degersheim |
vs | Rheintal |
2.5:1.5 | |
Romanshorn spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Dönni Fredi |
1917 |
vs |
Mareischen Pius |
1687 |
1:0 |
Würth Thomas |
1944 |
vs |
Sieber Ulrich |
1508 |
1:0 |
Schärli Stefan |
1520 |
vs |
Flury Sandro |
1559 |
0:1 |
Garcia Miguel |
1704 |
vs |
Roffler Jakob |
ohne |
remis |
4. Runde 09.01.2010 |
Romanshorn |
vs |
Flawil |
0:4 |
|
Prättigau |
vs |
Gonzen |
2:2 |
|
Chur |
vs | Degersheim |
1.5:2.5 | |
Rheintal spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Reinhard Sandro |
1636 |
vs |
Würth Thomas |
1944 |
0:1 |
Knecht Anton |
1588 |
vs |
Dönni Fredi |
1917 |
0:1 |
Perazic Muharem-Sheki |
1537 |
vs |
Kurz Stefan |
1583 |
0:1 |
Bohnen Yannic |
ohne |
vs |
Garcia Miguel |
1704 |
0:1 |
5. Runde 06.02.2010 |
Gonzen |
vs |
Romanshorn |
2:2 |
|
Degersheim |
vs |
Prättigau |
3.5:0.5 |
|
Rheintal |
vs | Chur |
1:3 | |
Flawil spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
6. Runde 06.03.2010 |
Degersheim |
vs |
Flawil |
1.5:2.5 |
|
| Rheintal |
vs |
Romanshorn |
2.5:1.5 |
|
Chur |
vs | Prättigau |
1:3 | |
Gonzen spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Wickli Jean-Pierre |
1750 |
vs |
Vonlanthen Markus |
2074 |
0:1 |
Perdrizat Guy |
1639 |
vs |
Würth Thomas |
1949 |
0:1 |
Baumgartner Florian |
1657 |
vs |
Kurz Stefan |
1604 |
1:0 |
Schoch Heinz |
1751 |
vs |
Grob Harry |
1739 |
remis |
7. Runde 17.04.2010 |
Flawil |
vs |
Gonzen |
4:0 |
Spielbericht |
Prättigau |
vs |
Rheintal |
2.5:1.5 |
|
Romanshorn |
vs | Degersheim |
0.5:3.5 | |
Chur spielfrei |
Tabelle Schweizerischer Schachbund
Einzelergebnisse: |
Vonlanthen Markus |
2043 |
vs |
Bähler Thomas |
1586 |
1:0 |
Würth Thomas |
1959 |
vs |
Cavegn Franco |
ohne |
1:0 |
Grob Harry |
1750 |
vs |
Lütolf Karl |
1472 |
1:0 |
Kurz Stefan |
1663 |
vs |
Bartholet Sven |
ohne |
1:0 |
Aufstiegsspiel vom 29.05.2010 |
SprengSchach Wil 3 |
vs |
Flawil |
2:2 (4:6 Brettpunkte) |
Einzelergebnisse: |
Steinmann Marc |
1607 | vs |
Vonlanthen Markus |
2055 | 0:1 |
Grob Joshua |
1642 | vs |
Dönni Fredi |
1958 | 1:0 |
Bütler Pascal |
1769 | vs |
Würth Thomas |
1960 | 0:1 |
Küng Patrick |
1607 | vs |
Kurz Stefan |
1656 | 1:0 |
| Partien im Viewer | Partiedownload PGN |
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Als haushoher Favorit reiste der Schachklub Flawil ans Aufstiegsspiel in die 2. Regionalliga nach Wil, wo die Flawiler auf die dritte Mannschaft von Sprengschach Wil trafen. Obwohl die Flawiler an jedem Brett über teilweise grosse ELO-Vorteile verfügten, zeigte sich die reine Juniorenmannschaft aus der Äbtestadt als äusserst zäher und kampfstarker Gegner und trotzte den Flawilern ein 2:2 Unentschieden ab. Dank besserer Brettpunkte sicherte sich die Flawiler Mannschaft um Kapitän Thomas Würth jedoch trotzdem den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. |
Am ersten Brett verfügte Markus Vonlanthen über das bessere Eröffnungswissen in der Meraner Variante der slawischen Verteidigung und erreichte schon früh eine vielversprechende Stellung. Als sein junger Gegner in einem Anflug von Schachblindheit im 18. Zug mit einem vermeintlich starken Springerabzug in Wirklichkeit aber einzügig eine Figur einstellte, war diese Partie entschieden und die Flawiler 1:0 Führung Tatsache. |
Keine Anzeichen von Nervosität in seinem ersten Aufstiegsspiel für Flawil zeigte Stefan Kurz. Dank eines zu einem Grossbauern degradierten schwarzen Läufers auf e6 verfügte Stefan über aktivere Leichtfiguren und zusätzlich Druck auf einen auf f5 stehenden schwarzen Bauern. Leider verpasste Stefan im 33. Zug einen Bauerngewinn auf g4 und musste nach dem Tausch aller Schwerfiguren dem Gegner einen nicht ungefährlichen Freibauern auf der g-Linie zugestehen. Beim (folgerichtigen) Versuch, im Zentrum zu Gegenspiel zu gelangen, griff Stefan jedoch etwas zu vorschnell nach dem eigenen d-Bauern, um noch im gleichen Moment festzustellen, dass er damit einzügig seinen wichtigen e-Bauern verlieren würde. Aber es gilt: Berührt – Geführt, und deshalb gab es für Stefan kein zurück mehr und die Partie ging für ihn so unglücklich verloren. |
Trotz dem Ausgleich kam auf Flawiler Seite keine Hektik auf, denn die verbleibenden Partien von Thomas Würth und Fredi Dönni machten beide einen vielversprechenden Eindruck. |
Nach einem Zentrumsvorstoss seines Gegners nannte Thomas Würth zeitweise zwei Mehrbauern sein eigen, musste dafür aber einen auf d6 äusserst aktiv stehenden weissen Springer erdulden. Mit freundlicher Unterstützung seines Gegners gelang es Thomas, sich am Damenflügel offene Linien und somit Gegenspiel zu schaffen, was dem auf b1 stehenden weissen König sichtlich nicht behagte. In der Folge fand zwar Thomas nicht immer die besten Züge, aber es gelang ihm trotzdem, weiterhin lästigen Druck aufrechtzuerhalten. Von der langen Verteidigungsarbeit schliesslich zermürbt, unterlief dem Wiler Junior über 4 Stunden Spielzeit im 49. Zug der entscheidende Fehler, wonach Thomas Würth im 52. Zug den übers ganze Brett gejagten weissen Monarchen mattsetzen konnte. |
Mit diesem Sieg stand der Flawiler Aufstieg fest, weil die beiden Siege am 1. und 3. Brett insgesamt 6 Brettpunkte ergaben, und diese selbst bei einem Wiler Sieg in der letzten Partie nicht mehr übertroffen werden konnten. |
Fredi Dönni konnte damit unbeschwert in einem Leichtfigurenendspiel 2 Läufer gegen 2 Springer mit je 7 Bauern auf den Vorteil des Läuferpaars pochen. Deshalb öffnete er unter Bauernopfer die Stellung, um seinen Läufern mehr Auslauf zu generieren. Unnötigerweise aber stand Fredi seinem Gegner dabei einen Freibauern auf g4 zu, den es für den Rest der Partie im Auge zu halten galt. Dennoch hätte Fredi im 35. Zug die Entscheidung mit einem Abzugsschach herbeiführen können, bei dem er den Gegner in eine völlige Zugzwangstellung gebracht und eine Figur gewonnen hätte. Fredi liess jedoch diese und In der Folge noch weitere Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. So konnte sein Gegner die abseits stehen Springer wieder reaktivieren. Anstatt nun die Notbremse zu ziehen und in ein (Remis-)Endspiel mit einem Minusbauern abzuwickeln, gestattete Dönni den Gewinn eines zweiten Bauern, und musste nach einer kleinen taktischen Finte gar noch einen dritten Bauern hergeben, wonach der Flawiler demoralisiert die Waffen streckte. |
Trotz dieses für die Wiler Junioren verdienten 2:2 Schlussergebnis stand der Flawiler Erfolg in diesem Aufstiegsspiel kaum jemals ernsthaft in Gefahr. Zu schwer wog die Hypothek des schnellen Flawiler Erfolgs am ersten Brett. Weil die Flawiler jedoch ihre vorhandenen Chancen in den entscheidenden Momenten nicht zu nutzen wussten, haben sich die Wiler diesen Achtungserfolg redlich verdient. |
Dennoch feierte die Flawiler Mannschaft verstärkt durch Klubpräsident Thomas Näf den angestrebten Aufstieg in die 2. Regionalliga mit einem feinen Essen und freute sich über das erreichte Saisonziel. Mission completed! |
©2010 Schachklub Flawil